Jupyter-Cloud
Update
Jupyter-Cloud: Zustand des Dienstes
Die Zuverlässigkeit des Dienstes Jupyter-Cloud (https://jupyter-cloud.gwdg.de) ist nach mehreren Ausfällen und Einschränkungen in den letzten Wochen des Jahres 2025 beeinträchtigt. Derzeit funktioniert der Dienst normal, aber das zugrunde liegende Problem bleibt ungelöst.
Die Symptome
Zu unbestimmten Zeiten und unter unbekannten Umständen konnten BenutzerInnen, die sich neu am Dienst anmelden wollten, ihre Notebook-Server nicht starten (Timeout) und hatten daher keinen Zugriff auf ihre Dateien oder konnten keine Arbeit durchführen. Betroffene BenutzerInnen hatten keine Möglichkeit, die Situation zu beeinflussen.
Gegenmaßnahmen
Wenn eine Beeinträchtigung ersichtlich wurde, wurden betroffene Teile des Dienstes und manchmal der gesamte Dienst neu gestartet, was die Blockade in der Regel behob. Die Reaktion erfolgte oft schnell, manchmal dauerte es länger.
Darüber hinaus wurde für den Fall, dass keine schnelle Lösung gefunden werden kann, zur schnellstmöglichen Bereitstellung einer Alternative zu Jupyter-Cloud die Einführung von CoCalc (mit Jupyter Notebooks als eine Komponenten) beschleunigt und im Dezember gestartet.
Zusammen mit dem Start von CoCalc wurde eine Anleitung veröffentlicht, um BenutzerInnenn beim Migrieren von Daten zu CoCalc zu helfen, und kürzlich wurde ein Backup-Knoten von Jupyter-Cloud erstellt, um den Zugriff auf BenutzerInnendateien in einer minimalen Umgebung zu ermöglichen, selbst wenn der Hauptdienst beeinträchtigt ist, z. B. um die Datenübertragung zu CoCalc zu erleichtern.
Ausblick
GWDG Jupyter-Cloud hat im Jahr 2025 ein starkes Wachstum erlebt und die Ressourcen des Dienstes wurden entsprechend skaliert. Der Ressourcenverbrauch wird kontinuierlich überwacht und nach herkömmlichen Metriken hat der Dienst genügend Reservekapazitäten, um alle BenutzerInnen während der Spitzenzeiten zu bedienen. Ressourcenknappheit ist keine wahrscheinliche Ursache für die jüngsten Beeinträchtigungen.
Die Phasen der Unzuverlässigkeit haben Unterbrechungen für einzelne BenutzerInnen, Kurse und Projekte verursacht, was sehr enttäuschend ist.
Mit der Einführung von CoCalc und einem Jupyter-Backup-Knoten, um den Zugriff auf BenutzerInnendaten unter allen Umständen zu ermöglichen, haben BenutzerInnen Alternativen, um auf ihre Daten zuzugreifen und damit zu arbeiten, sollte Jupyter-Cloud den Anforderungen nicht mehr entsprechen.
Bezüglich des Jupyter-Cloud-Dienstes selbst werden folgende Schritte in Betracht gezogen oder geplant:
- Eine Generalüberholung des gesamten Dienstes. Dies erfordert eine mehrstündige Ausfallzeit.
- Eine Verschiebung von Jupyter-Cloud zur Kubernetes-Infrastruktur. Dies erfordert mehr Vorbereitungen und ist keine geeignete kurzfristige Lösung.
- Eine allgemeine Empfehlung an BenutzerInnen, ihre Arbeit zu CoCalc zu verschieben.
- Einstellung von Jupyter-Cloud zugunsten von CoCalc.
Mit diesen Optionen und Schritten im Hintergrund ist die Situation wie folgt:
- Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von CoCalc ist die Verschiebung von Arbeit zum CoCalc-Dienst eine gute Empfehlung.
- Eine Generalüberholung von Jupyter-Cloud in naher Zukunft ist wahrscheinlich.
- Alle Ausfallzeiten aufgrund von Wartung oder Überholungen werden entsprechend angekündigt.
- Sollte eine Entscheidung bezüglich der Zukunft des Jupyter-Cloud-Dienstes getroffen werden, wird eine Ankündigung weit im Voraus erfolgen, damit BenutzerInnen ihre Arbeit auf alternative Weise fortsetzen können.
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